Informationen der Personalabteilung zur Durchführung von Versetzungen

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  • Informationen der Personalabteilung zur Durchführung von Versetzungen

    Sehr geehrte Offiziere,

    die Personalabteilung möchte die geneigte Leserschaft mit dieser Email über die Regeln und Bestimmungen rund um das Thema „Versetzungen“ informieren. Im Rahmen der letzten Versetzungen zur Einführung eines neuen Schiffes hat es von einem verschwindend geringen Teil der Spielerschaft Proteste gegen die Versetzungen gegeben. Dies zum Anlass nun nachfolgende Erläuterungen:

    1. Jedes Mitglied akzeptiert bei Eintritt in die Flotte (das Rollenspiel) die Forenregeln, die Chatiquette und vor allen Dingen das Regelwerk in Gänze. Ein Rollenspiel wie das unsere kann ohne eine vernünftige Struktur nicht überleben. Wir wären nicht handlungsfähig, alles würde im Chaos enden. Ein Regelwerk hilft allen, sich zu orientieren und sich zurecht zu finden. Was darf ich, was darf ich nicht? Wo muss ich drauf achten, wo könnte es Probleme geben? Die Regeln sind keine Ansammlung wild zusammengefügter Punkte, die mal angewandt werden wenn man Lust hat. Im Gegenteil. Das Regelwerk begründet sich auf eine jahrelange Tradition und ist im Laufe der Jahre immer wieder verbessert worden. Dabei wurde immer darauf geachtet, dass so wenig Reglementierung wie möglich, aber so viel wie nötig durch das Regelwerk erfolgt. Bestandteil dieses Regelwerkes ist die Personalabteilung, deren Aufgabe es unter anderem ist, die Offiziere (Spieler) einem Stammschiff zuzuweisen. Dabei hat die Personalabteilung darauf zu achten, dass die Schiffe wenn möglich stets gleich viele Stammoffiziere besitzen, so dass ein gutes Gleichgewicht herrscht.

    2. Gemäß Anordnung der Personalabteilung, die gemäß dem Regelwerk für die Versetzungen auf die Schiffe verantwortlich zeichnet, hat jeder Offizier in der Rubrik Mitgliedsdaten im Forum seine s.g. Zeitdaten zu hinterlegen. Diese Tage geben an, an welchen Tagen der Offizier prinzipiell bereit ist, auf einem Schiff einen Stammposten zu übernehmen. Diese Zeitdaten sind die erste Quelle der Personalabteilung bei der Erstellung von Versetzungsplänen.

    3. In die Mitgliedsdaten hat der Offizier zudem seine Postenpriorisierung zu schreiben. Vom Cdt bis zum Ens stehen dort die zwei (oder drei) Wunschposten, die man bei der Anmeldung nach dem Grundkurs angegeben hat. Ab dem Rang Ltjg stehen dort die absolvierten Fachkurse in Priorität. Diese Postenpriorisierungen sind die zweite Quelle der Personalabteilung bei der Erstellung von Versetzungsplänen.

    4. Soll es zu Versetzungen kommen, prüft die Personalabteilung also im ersten Schritt, wer die passenden Zeitdaten hat. Anschließend wird geprüft, wer von den Offizieren mit den passenden Zeitdaten die passende Postenprisorisierung hat und damit geeignet ist, einen freien Posten zu übernehmen. Und zuletzt wird geschaut, ob durch die Versetzungsmaßnahme ein Übergewicht an Offizieren auf einem Schiff entsteht und falls ja, wie dies kompensiert werden kann.



    Im Fall der Einführung eines neuen Schiffes steht die Personalabteilung daher vor einer besonderen Herausforderung. Sie muss eine komplette Besatzung aus neun (oder mehr) Stammspielern erstellen. Das bedeutet für diese neun auf jeden Fall schon einmal eine Versetzung. Dazu kommt, dass diese neun Spieler eventuell auf ihren ehemaligen Schiffen fehlen und durch andere Spieler kompensiert werden sollte, wenn dies möglich ist. Dabei ist die Personalabteilung immer und stets bemüht, so wenig Personal wie möglich zu versetzen!
    Entgegen der Meinung einer sehr kleinen Gruppe von Spielern, ist es jedoch nicht möglich, ein expandierendes Rollenspiel zu verwalten, ohne das es zu Versetzungen kommen kann. Dabei wird es natürlich auch immer wieder vorkommen, dass Spieler von einem Schiff wegversetzt werden, die dort vielleicht mit ihrem Posten oder mit ihren Mitspielern zufrieden waren. Davon abgesehen, dass in einem Rollenspiel wie der SFO der Einzelne in den meisten Fällen das Wohl des Ganzen an erste Stelle zu stellen hat und sich durch die Wahl seiner Zeitdaten und Postenprioritäten flexibel zeigen sollte, war, ist und wird die Personalabteilung immer ein Ansprechpartner für solche Spieler sein.

    Wer einmal von einer Versetzung betroffen ist, die regelkonform (aufgrund der Zeitdaten und Postenprios) erfolgte, man aber den Wunsch verspürt lieber auf seinem alten Stammschiff Dienst zu tun, so ist die einzige und richtige Lösung zum Personalleiter zu gehen und die Sache mit ihm besprechen. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden. Wir haben bisher noch immer für jeden eine adäquate Lösung gefunden. Dabei muss aber auch darauf geachtet werden, dass Rückversetzungswünsche nicht immer sofort vollzogen werden können (Stichwort: Gleichgewicht der Schiffe). Die Personalabteilung wird solche Wünsche jedoch stets im Auge haben und sofort umsetzen, wenn es personell möglich ist.

    Ich möchte daher an alle Spieler appellieren, sich den Umständen gewahr zu werden und zu beachten, was alles hinter Versetzungen steht und wie solche Versetzungen einem wachsenden Rollenspiel helfen können. Und der Wunsch, dem Rollenspiel zu helfen (auch beim wachsen) sollte in jedem Spieler, der sich mit dem Spiel verbunden fühlt eigentlich vorhanden sein. Achten Sie bitte darauf, dass Ihnen niemand eins auswischen will, wenn Sie versetzt werden, sondern das einzig und allein die Personalabteilung das Wohl des Ganzen im Auge hat und anhand der von Ihnen selbst eingetragenen Daten vorgeht. Mit Ihren Mitgliedsdaten geben Sie der Personalabteilung das nötige Mittel an die Hand, das Spiel effektiv zu verwalten.

    Nun noch ein Wort zum Regelwerk. Es kam die Frage auf, aufgrund welcher Grundlage die Personalabteilung „einfach so“ versetzen darf. Die Regel ist im Regelwerk im Punkt „Allgemeine Regeln zu den Missionen“, in Absatz 12, Satz 1 beschrieben: „Postenzuteilungen sind bindend und vom Mitspieler nicht in Frage zu stellen.“ Dieser Satz dürfte selbsterklärend sein.

    Ich hoffe, dass man nun sehen konnte, dass alles einem großen Zweck verfolgt und die Personalabteilung keinerlei „willkürlichen“ Entscheidungen trifft, sondern sich strikt an ihre Vorgaben hält. Umso mehr möchte ich eindringlichst darum bitten, dass zukünftig solche Debatten wie in den letzten Tagen um Versetzungen entfallen. Die Personalabteilung wird ein „gegenseitiges Aufstacheln“ nicht dulden. Vor allen Dingen die Führungsoffiziere haben sich gegenüber von Jungoffizieren/Neuspielern tadellos und werteneutral zu verhalten. Andernfalls muss davon ausgegangen werden, dass diese Kommandooffiziere für den ihnen anvertrauten Job nicht geeignet sind.

    Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, so sind Sie herzlich eingeladen sich an den Personalleiter zu wenden.

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    LLAP
    Fleet Admiral Yaresh de Salle
    Mitglied des Flottenkommandos
    Leiter der Personalabteilung