Angepinnt Jasha-Cazal (#11)

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  • Jasha-Cazal (#11)

    1. Allgemeines
    Name: Jasha-Cazal
    Rang (Dienstgrad): Petty Officer 2nd
    Spezies: Grazerite
    Geschlecht: weiblich
    Geburtsdatum: 2355
    Heimatplanet/-ort: Jiu-Dival-Brut, Grazer, Alphaquadrant
    Größe: 1,56 m
    Gewicht: 49 kg
    Augenfarbe: grün
    Haarfarbe: braun

    2. Lebenslauf/Werdegang
    Ta-Guzh-Graz-Borliz-Ba-Ba-Bola. – Jeder Grazerit braucht eine Herde.

    Jasha-Cazal verbrachte ihre Kindheit in einer Gemeinschaft von 374 Grazeriten am Rande von Jiu-Dival-Brut, der Handelsmetropole von Grazer. Sie war die älteste von Vierlingen und hatte außerdem 12 weitere
    Geschwister, die genau wie sie von der Herde gemeinschaftlich aufgezogen wurden. Die blühende Stadt und ihre Umgebung boten Jasha-Cazal alles, was eine junge Grazeritin sich wünschen kann: eine große Gemeinschaft, eine gute Ausbildung, weite Wiesen und Wälder, und eine Möglichkeit, durchzubrennen.

    Im Sommer nach der Beendigung ihrer Schullaufbahn an der Sanitätsschule nahm Jasha-Cazal sich Zeit, um erstmal ein paar schul- und pflichtenfreie Monate zu genießen. Schon immer in die Kunst und die Musik verliebt, tat sie dies am liebsten in Gesellschaft eines großen Wanderzirkus‘, der schon das dritte Jahr in Folge in der Nähe ihrer Herde sein Lager aufgeschlagen hatte. Jasha-Cazal verpasst keine Vorstellung und setzte sich hinterher oft noch hinter das Zelt, um eine Kräuterzigarette zu genießen. Ab und zu gesellten sich Artisten zu ihr, mit der sie dann ihre Zigarette teilte.
    Als nach zwei Monaten die Zirkuszelte wieder eingeholt wurden, fragten sie Jasha-Cazal, ob sie Arbeit suche, da sie eine Medizinerin gebrauchen konnten. Jasha-Cazal nahm sich ein paar Abende und ein paar Zigaretten Zeit, um darüber nachzudenken, und sagte schließlich zu.

    Vier Jahre lang zog der Zirkus von Planet zu Planet und blieb dabei oft mehrere Monate auf einem Planeten, stets von Stadt zu Stadt wandernd. Die Einnahmen waren niedrig und häufig wurden sie mit Lebensmitteln, Medikamenten oder Ersatzteilen für ihr schon in die Tage gekommenes Schiff bezahlt.

    Nach sieben Jahren geriet der Zirkusfrachter in einen Meteroritenschauer und wurde so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Ein vorbeifahrender Ferengi-Handelsfrachter erklärte sich bereit, sie gegen ein Entgelt mit nach Ferenginar zu schleppen. Unfähig, die Schäden selbst zu reparieren, kratzten die Zirkusleute auf der Ferengi-Heimatwelt all ihre Ersparnisse und Tauschgegenstände zusammen und wandten sich an eine kleine Werft. Doch da bekam die 20-köpfige Mannschaft bald die Hiobsbotschaft: Totalschaden. Der Werftbesitzer bot den fahrenden Artisten an, ihnen das Schiff samt Inhalt für einen Spottpreis abzukaufen. Nicht in der Lage, die Zirkussteuer des Planeten zu zahlen, um durch Vorstellungen wieder an Kapital zu gelangen, nahmen sie das Angebot an.

    Zuerst waren sie noch voll Hoffnung, gemeinsam diese ungemütliche Zeit durchzustehen, und das wenige Geld, das sie nun hatten, zu vermehren. Doch bald machten sich Existenzängste in der Gruppe breit, sodass die Artistinnen und Artisten nach und nach beschlossen, in ihre jeweilige Heimat zurückzukehren. Stück für Stück zerbrach Jasha-Cazals Gemeinschaft. Enttäuscht und so perspektivenlos wie
    sieben Jahre zuvor, entschloss auch sie sich schließlich dazu, die Rückreise nach Grazer anzutreten. Sie heuerte auf einem Frachter an, der Güter von geringem Wert transportierte und grob in Richtung Grazer
    fliegen sollte. Nach sechs Wochen wurden sie von Piraten überfallen.

    Glücklicherweise hörte ein kleines Sternenflottenschiff, das gerade auf Piratenjagd war, den Hilferuf des Frachters und die Mannschaft konnte gerettet werden. Als die gerettete Frachtercrew in ein Shuttle in Richtung Heimat gesetzt wurde, schnupperte Jasha-Cazal erneut Abenteuerluft und bat darum, mit ins Sol-System fliegen zu dürfen. Dort begab sie sich auf die Erde und bewarb sich bei der
    Sternenflotte.

    Nach der Medizinerausbildung für Unteroffiziere wurde Jasha-Cazal auf die USS Venture versetzt.

    3. Charakter/Besonderheiten
    Julil-Gabea-zho-bu-bu. – Gras schmeckt am besten, wenn man es teilt.

    Jasha-Cazal ist eine gesellige Person. Sie umgibt sich gerne mit anderen Leuten und liebt es, lange und ausgiebig über die Welt zu philosophieren. Sie sieht die anderen Offiziere der Sternenflotte als Teil ihrer Herde und behandelt sie alle wie ihre engsten Vertrauten.
    Privatsphäre ist Jasha-Cazal unbekannt, und die Trennung zwischen Freundschaft und Dienstverhältnis fällt ihr manchmal schwer, da sie das ihr Leben lang noch nie so gelebt hat.

    Jasha-Cazal vermeidet vorschnelle Entscheidungen und denkt lieber in Ruhe alle Möglichkeiten durch, was dazu führt, dass sie in hektischen Situationen die Ruhe bewahrt und einen kühlen Kopf behält. Außerdem ist sie extrem geduldig und unfähig, sich zu langweilen. Sie ist daher perfekt für Arbeiten geeignet, die einen langen Atem und viel Geduld erfordern.

    Leider fehlt Jasha-Cazal der Orientierungssinn. Desweiteren gehört sie iaufgrund ihrer zierlichen Statur nicht zu den Stärksten.


    4. Medizinische Akte
    Meh-li-Gabea-hube-be. – Ein Grashalm am Tag dir den Doktor erspart.

    Jasha-Cazal schwört auf die Kraft der Kräuterzigarette, die ihr jede Krankheit vom Leibe hält.

    Auf Vulkan erlitt sie eine Lebensmittelvergiftung, als sie eine dort heimische Frucht vom Baum aß.

    Jasha-Cazal ist Veganerin und allergisch gegen tierische Produkte und sie verträgt keinen Zucker.

    Nadine
    aka

    Jasha-Cazal

    EO der USS Asgard
    Lebenslauf