Missionen mit dem Geheimdienst der Sternenflotte

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  • Missionen mit dem Geheimdienst der Sternenflotte

    Hallo zusammen,

    aus gegebenem Anlass möchte ich hier mal die Frage aufwerfen, wie mit Missionsideen umzugehen und zu verfahren ist, in denen der Geheimdienst involviert sein soll.
    Wie muss die Abstimmung mit A2/A6 aussehen?
    Wer muss zustimmen?
    Muss jemand zustimmen oder hat man als Spielleiter da grundsätzlich Freiheit?
    Dürfen Geheimdienstoffiziere zeitweise als ASS gespielt werden oder nicht?

    Worin wir uns wohl einig sind ist, dass es den Spielern nicht erlaubt ist sich einen Geheimdienstoffizier (als NC oder HC) zu erstellen (wobei auch das im Regelwerk nicht klar geregelt ist)

    Ich finde wir sollten hier mal eine einheitliche Linie finden und klare Regeln zum Umgang definieren.

    Das Problem ist derzeit aus meiner Sicht, dass viele der Meinung sind, das bespielen des Geheimdienst würde bei manchem zu einem Ausbruch an Powergaming führen - andererseits gibt es auch keine klare Regel die es verbietet oder einschränkt.
    Es wird sich dann aber im Hinterzimmer doch gerne breit darüber ausgelassen, dass das ja wieder ganz schrecklich wäre, wenn jemand etwas mit dem Geheimdienst spielt.
    An sich lassen sich damit ja ganz schöne Geschichten ausgestallten, man muss es nur eben richtig steuern.

    Daher meine Frage:

    Wäre es hier nicht sinnvoll doch ein paar klare Regeln zu definieren - ggf. einen Genehmigungsprozess bei A2/A6 zu etablieren, wenn man es denn steuern und kontrollieren will was damit passiert.


    Ich wollte die Frage erstmal hier im kleinen Rahmen stellen, aus meiner SIcht können wir die aber auch durch die komplette Flotte diskutieren lassen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von John Braker ()

  • §6 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. §20 sagt eigentlich genau das aus: Alles rund um den Geheimdienst gehört zu A2 und A2 wird nicht bespielt. Ergo: Der Geheimdienst wird nicht bespielt.
    Admiral Willingston (Felix)

    PersonalabteilungProjektgruppenWerft
    Stellvertreter
    Aufgaben: Lebensläufe und Personalberatung
    Homepage
    Akademiekurse
    CO/SL-Trennung
    Werftleiter
  • Wenn das der Gedanke der Regel gewesen ist, ist aus meiner Sicht was schief gelaufen. Es kann doch nicht Sinn und Zweck sein eine ganze Canon-Abteilung aus dem Spiel zu nehmen. Das wir eine aktive und regelmäßige Bespielung ausschließen ist das eine, grundsätzlich alles wo mal ein wort und eine Idee zum Geheimdienst aufkommt mit einem Bann zu belegen etwas ganz anderes.

    Ich hatte mir erhofft mit der Einführung von A2 etwas klarheit und kontrolle in die bisher nebulösen und immer mal wieder schattenhaft auftauchenden Geheimdienstinterresierten Spieler und spielleiter zu bringen und nicht, dass wir das Thema Geheimdienst damit ein für alle mal "verbieten".

    Ich finde damit nehmen wir uns ein ganzes Stück Canon weg mit dem man auch viele ordentliche Missionen auf die Beine stellen kann. Wir würden uns da viel Ideenpotenzial klauen, das, wenn gut eingesetzt, nicht nur aus Machthascherei und Powerplay besteht.
  • So ist zumindest meine Lesart. Allerdings erhebe ich nicht den Anspruch, hier die einzig richtige Interpretation herauszulesen.

    Mein Verständnis ist rückblickend aber, dass wir der Geheimdienstfirlefanzerei sehr wohl grundsätzlich einen Riegel vorschieben wollten. - Dass das unveränderlich sein muss, sage ich nicht, aber ich habe das erstmal als die grundsätzliche Zielrichtung verstanden und so wurde es auch vertreten: Wir gründen die Abteilung, da sie der Vollständigkeit halber dorthin gehört und um als Sprachrohr der A6 (z.B. in Richtung Gazette) für alles "Nichtoffensichtliche" zu dienen. Machen soll sie ansonsten aber nichts. - Dass man so auch selbsternannte GHD-Offiziere einfangen konnte, empfand ich als positiven Nebeneffekt. (Ich erinnere hierbei an das Fiasko, als auf der Calypso eine SL gespielt wurde, in deren Verlauf über die Hälfte der Crew irgendeiner "geheimdienstlichen Gruppierung" angehörte und am Ende alle nur noch genervt waren; so war zumindest meine Wahrnehmung.)

    Ob wir nun von dieser grundsätzlichen Linie weggehen, können wir natürlich diskutieren, aber ich sehe das sehr kritisch. Regeln wir zu wenig, endet es unweigerlich im Chaos. Regeln wir zu viel, wird man uns (berechtigterweise) Bürokratismus vorwerfen, welcher den Spielspaß hemme.

    Warum der Geheimdienst so ein schweres Gewicht in der Kanonwelt haben soll, müsstest du mir aber bitte näher erläutern. Das kann ich nicht erkennen.
    Admiral Willingston (Felix)

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  • A2 wird maximal in der Gazette erwähnt...so wie immer.


    Warum stellt die Gazette eine Ausnahme dar? Warum darf der Geheimdienst in der Gazette Erwähnung finden aber nicht in Missionen?

    Warum der Geheimdienst so ein schweres Gewicht in der Kanonwelt haben soll, müsstest du mir aber bitte näher erläutern. Das kann ich nicht erkennen.


    Ich sage nicht dass er unerlässlich wichtig ist für die Kanonwelt. Das spielt für mich aber auch nicht eine primäre Rolle.

    Die Frage ist für mich eher, was es bedeutet etwas aktiv zu bespielen. Es ist für uns alle selbstverständlich dass wir in diesem Rollenspiel keine Spieleinheit der Cadassianer, Romulaner oder Klingonen aktiv bespielen. Angespielt werden sie aber natürlich und in den Missionen kommen sie auch vor.

    Wir haben keine Rollenspieleinheiten neben den Stammschiffen und den Ersatzschiffen in den anderen Flotten, welche auf MadR genutzt werden können.
    Deswegen erwähnen wir trotzdem ständig in irgendwelchen Missionen mal anderen "eben erdachten" Sternenflottenschiffe.

    Wir bespielen keine Parallelwelten (also deren Personen), wir bespielen keine Powergaming-Spezies, wir bespielen keine Unteroffiziere und andere Sondereinheiten - dennoch können sie in unseren Missionen vorkommen!

    Für mich bedeutet aktives bespielen:
    Ein oder mehrere Spieler spielen einen Charakter als HC/NC/exklusiver NPC, der dem Geheimdienst angehört (unabhängig vom Medium in dem sie das tun)
    (ohne jetzt Meutern zu wollen: Eigentlich ist die Besetzung des Leiters auf einen exklusiv von einem Spieler zu nutzenden NPC auch genau das)

    Ansonsten soll der Geheimdienst als passiver Anspielpartner zur Verfügung stehen. Bei der Gazette ist dies meiner Auffassung nach für euch auch selbstverständlich. Für mich gibt es nun aber keinen Unterschied ob die Gazette Abteilung 2 als passiven Anspielpartner nutzt oder ob dies ein CO im Rahmen seiner SL tut.
  • John Braker schrieb:

    Hallo zusammen,

    aus gegebenem Anlass möchte ich hier mal die Frage aufwerfen, wie mit Missionsideen umzugehen und zu verfahren ist, in denen der Geheimdienst involviert sein soll.
    Wie muss die Abstimmung mit A2/A6 aussehen?
    Wer muss zustimmen?
    Muss jemand zustimmen oder hat man als Spielleiter da grundsätzlich Freiheit?
    Dürfen Geheimdienstoffiziere zeitweise als ASS gespielt werden oder nicht?

    Nach aktueller Art und Weise, wie unser Rollenspiel aufgesetzt ist, haben Spielleiter ein hohes Maß (Achtung: Kein uneingeschränktes) an künstlerischer Freiheit ihre Missionen betreffend. Das schließt alles ein, außer es nimmt gewaltige Ausmaße an, die das Universum in dem wir uns bewegen, nachhaltig verändern würde. Für mich heißt das ganz klar: Planetenvernichtungen von Förderationsmitgliedern, das Auseinanderbrechen der Föderation, sehr große Umwälzungen bei Sternenflotte oder dem politischen System etc.) fallen NICHT unter die künstlerische Freiheit. Für solche Absprachen und ggf. die Genehmigung durch die RSL gibt es Abteilung 6. Dort kann so etwas diskutiert, angesprochen und wie gesagt ggf. mit der RSL ein eine funktionierende Bahn gelenkt werden.
    Was nun Geheimdienstmissionen angeht, so müssen wir hier wohl etwas differenzieren. Wenn ein Spielleiter ihn erwähnen will, weil es seine Story voranbringt, ist das in meinen Augen in Ordnung. In der Gazette wird der Geheimdienst ja auch erwähnt. Will ein Spielleiter einen für das Vorankommen der Mission benötigten NPC als Geheimdienstoffizier in der Mission erwähnen oder ihn im begrenzten Rahmen anspielen, so ist das auch in Ordnung, da der Spielleiter die volle Kontrolle hat.
    Das aktive bespielen von Geheimdienstmitarbeitern innerhalb oder außerhalb von Missionen (inklusive dem Erstellen von HC/NC oder NPC) für eben genau dieses Vorgehen durch Spieler ist hingegen nicht in Ordnung. Das verbietet das Regelwerk, da wir ein aktives bespielen (vs. passives s.o.) bewusst untersagt haben. Hier haben sich in der Vergangenheit zu viele Missstände aufgetan. Spieler, die Geheimdienstler spielten, haben sich in diesen Rollen gegen Schiffsleitungen, die Missionsrichtung oder die Befehlskette aufgelehnt, weil sie nun mal Geheimdienst seien und für diese gelten andere Regeln. Falsch – tun sie nicht. Und um genau solchem Verhalten einen Riegel vorzuschieben, ist das passive bespielen (durch Spielleiter und Gazette) erlaubt, das aktive bespielen jedoch nicht.


    John Braker schrieb:

    Worin wir uns wohl einig sind ist, dass es den Spielern nicht erlaubt ist sich einen Geheimdienstoffizier (als NC oder HC) zu erstellen (wobei auch das im Regelwerk nicht klar geregelt ist)

    Ich finde wir sollten hier mal eine einheitliche Linie finden und klare Regeln zum Umgang definieren.

    Da müssen wir keine einheitliche Regel finden. Es ist so. Punkt. Kein aktives Bespielen bedingt, dass sich niemand einen Geheimdienstoffizier als NC oder HC erstellen darf. Und an dieser Stelle noch einmal der kurze Exkurs zu neuem Pragmatismus: Wir reden die ganze Zeit davon, dass wir mal wieder versuchen (!) wollen, nicht alles haarklein im Regelwerk zu beschreiben. Im Regelwerk steht, dass ein aktives bespielen des Geheimdienstes nicht gestattet ist. Das heißt eben im Umkehrschluss, dass sich niemand Figuren zum aktiven Bespielen kreieren darf. Selbst wenn dieser Wortlaut da nicht steht.


    John Braker schrieb:

    Das Problem ist derzeit aus meiner Sicht, dass viele der Meinung sind, das bespielen des Geheimdienst würde bei manchem zu einem Ausbruch an Powergaming führen - andererseits gibt es auch keine klare Regel die es verbietet oder einschränkt.
    Es wird sich dann aber im Hinterzimmer doch gerne breit darüber ausgelassen, dass das ja wieder ganz schrecklich wäre, wenn jemand etwas mit dem Geheimdienst spielt.
    An sich lassen sich damit ja ganz schöne Geschichten ausgestallten, man muss es nur eben richtig steuern.

    Die Vergangenheit hat genau das gezeigt und ohne vernünftige Kontrolle würde es genauso wieder kommen. Garantiert. Und deswegen muss man es gar nicht erst dazu kommen lassen. Wie gesagt: In meinen Augen passiv bespielen (auch mit Erwähnungen oder NPC durch Spielleiter) aber nicht in dem irgendwer ein NC oder ASS bespielt, der vom Geheimdienst ist, und wieder sonst irgendwas macht, wo hinterher 3/4 der Betroffenen in die Röhre geguckt haben und unzufrieden mit dem Verlauf der zwei Stunden waren.
    Und man kann auch „ganz schöne Geschichten“ ausgestalten, ohne dass man den Geheimdienst eine ganze Mission lang (oder Missionsreihe lang) rund um die Uhr bemühen muss.


    John Braker schrieb:

    Daher meine Frage:

    Wäre es hier nicht sinnvoll doch ein paar klare Regeln zu definieren - ggf. einen Genehmigungsprozess bei A2/A6 zu etablieren, wenn man es denn steuern und kontrollieren will was damit passiert.

    Ich wollte die Frage erstmal hier im kleinen Rahmen stellen, aus meiner SIcht können wir die aber auch durch die komplette Flotte diskutieren lassen.

    Wie ich sagte. Da wir aktives bespielen ausgeschlossen haben, brauchen wir auch keinen Genehmigungsprozess. Spielleiter sind frei darin, den Geheimdienst wenn nötig (und nicht in überbordender Art und Weise) zu erwähnen und ggf. mal einen NPC zu nutzen, das muss dann aber auch reichen.


    John Braker schrieb:

    Wenn das der Gedanke der Regel gewesen ist, ist aus meiner Sicht was schief gelaufen. Es kann doch nicht Sinn und Zweck sein eine ganze Canon-Abteilung aus dem Spiel zu nehmen. Das wir eine aktive und regelmäßige Bespielung ausschließen ist das eine, grundsätzlich alles wo mal ein wort und eine Idee zum Geheimdienst aufkommt mit einem Bann zu belegen etwas ganz anderes.

    Nein. Wie in meinen Ausführungen oben geschildert, sehe ich diese Regel nicht als ultimativen Ban, sondern eben nur aktives Bespielen ist untersagt. Passives bespielen ist möglich, wo nötig. Und damit auch die Erwähnung durch den Spielleiter in Missionen, so lange diese Missionen nicht zum Endergebnis haben, das Universum, in dem wir uns bewegen, auf den Kopf zu stellen.


    John Braker schrieb:

    Ich hatte mir erhofft mit der Einführung von A2 etwas klarheit und kontrolle in die bisher nebulösen und immer mal wieder schattenhaft auftauchenden Geheimdienstinterresierten Spieler und spielleiter zu bringen und nicht, dass wir das Thema Geheimdienst damit ein für alle mal "verbieten".

    As said above.


    John Braker schrieb:

    Ich finde damit nehmen wir uns ein ganzes Stück Canon weg mit dem man auch viele ordentliche Missionen auf die Beine stellen kann. Wir würden uns da viel Ideenpotenzial klauen, das, wenn gut eingesetzt, nicht nur aus Machthascherei und Powerplay besteht.

    Ich persönlich finde nicht, dass man viele ordentliche Missionen nur unter Einbezug des Geheimdienstes auf die Beine stellen kann. Der Geheimdienst kommt in den Serien so gut wie nie vor und trotzdem haben sie jeweils 7 Staffeln á 23 Folgen produzieren können. Es mag mal in Ordnung sein, ein wenig Geheimdienst einfließen zu lassen, aber es ist nicht so, als würden wir ohne ihn missionstechnisch zu Grunde gehen.


    John Braker schrieb:

    Für mich bedeutet aktives bespielen:
    Ein oder mehrere Spieler spielen einen Charakter als HC/NC/exklusiver NPC, der dem Geheimdienst angehört (unabhängig vom Medium in dem sie das tun)

    Ansonsten soll der Geheimdienst als passiver Anspielpartner zur Verfügung stehen. Bei der Gazette ist dies meiner Auffassung nach für euch auch selbstverständlich. Für mich gibt es nun aber keinen Unterschied ob die Gazette Abteilung 2 als passiven Anspielpartner nutzt oder ob dies ein CO im Rahmen seiner SL tut.

    Exakt. So sehe ich das auch (siehe meine Ausführungen oben).
    ________________________________
    Mit freundlichen Grüßen
    Sebastian aka Fleet Admiral Yaresh de Salle
    Mitglied der Rollenspielleitung
    Leiter der Personalabteilung (als Admiral Rossi)
    TO der USS Venture (als LtCmdr Q'Mel)
    Foren-Administrator